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Warum „Auslastung“ dein größter Trainingsfehler sein kann

  • Autorenbild: Alex Dankert
    Alex Dankert
  • 24. März
  • 2 Min. Lesezeit

Du gehst mehr raus.

Du spielst mehr.

Du beschäftigst deinen Hund mehr.


Und trotzdem kommt er nicht zur Ruhe.


Dann liegt das Problem nicht an zu wenig Auslastung. Sondern daran, dass genau das ihn noch weiter hochfährt.


Das Problem: Mehr machen = mehr Unruhe

Viele Hundehalter denken: „Mein Hund ist unausgelastet.“


Also passiert genau das:


  • mehr Action

  • mehr Spiel

  • mehr Training

  • mehr Reize


Kurz gesagt: noch mehr oben drauf.


Das Ergebnis?


Ein Hund, der:

  • immer schneller hochfährt

  • immer schlechter runterkommt

  • immer mehr „braucht“


Warum Auslastung oft das Gegenteil bewirkt

Was dabei übersehen wird:


Auslastung aktiviert. Sie reguliert nicht.


Viele Aktivitäten pushen:

  • Adrenalin

  • Dopamin


Das fühlt sich erstmal gut an.


Aber:


Dein Hund lernt nicht, runterzufahren. Er lernt, immer wieder hochzugehen.


Ein liegender Hund mit geschlossenen Augen
Ein liegender Hund mit geschlossenen Augen

Der eigentliche Fehler (den fast alle machen)

Das Ziel ist oft:


„Mein Hund soll müde sein.“


Aber: müde ≠ entspannt.


Ein Hund kann:

  • körperlich erschöpft

  • aber innerlich komplett überdreht sein


Und genau das zeigt sich dann in:

  • hibbeligem Verhalten zuhause

  • schlechter Impulskontrolle

  • ständiger Reizoffenheit


Was dein Hund stattdessen braucht

Nicht mehr Auslastung.


Sondern Regulation.


Das bedeutet:

  • Reize verarbeiten können

  • runterfahren lernen

  • Sicherheit im Alltag entwickeln



Und die muss gelernt werden.


Woran du erkennst, dass dein Hund nicht ausgelastet, sondern überfordert ist

  • kommt zuhause nicht zur Ruhe

  • reagiert draußen schnell und intensiv

  • wirkt ständig „unter Strom“

  • braucht immer mehr, um „zufrieden“ zu sein


Dann ist nicht zu wenig passiert. Sondern zu viel vom Falschen.


Was jetzt wichtig ist

Wenn du dich hier wiedererkennst:


Hör auf, noch mehr draufzupacken.


Der nächste Schritt ist nicht:

  • mehr Training

  • mehr Beschäftigung


Sondern ein anderer Ansatz.


Wenn dein Hund nicht zur Ruhe kommt, obwohl du schon viel machst:


Dann lohnt sich ein Blick von außen.


Im Erstgespräch schauen wir uns genau an:

  • was deinen Hund wirklich stresst

  • warum er nicht runterkommt

  • und was konkret der nächste Schritt ist




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