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Warum dein Hund stärker zieht, wenn du gegenhältst

  • Autorenbild: Alex Dankert
    Alex Dankert
  • 19. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 17 Stunden

Du ziehst. Dein Hund zieht stärker.

Zufall?

Nein.


Der Oppositionsreflex

Druck erzeugt Gegendruck:

Wird der Hund an der Leine nach hinten gezogen, zieht er nach vorn: um nicht aus dem Gleichgewicht zu geraten und die Balance zu halten.


Das nennt man:

Oppositionsreflex

Dein Hund „entscheidet“ das nicht bewusst.

Es passiert automatisch.


Dieser Reflex ist ein wichtiger Schutzmechanismus.


Hund an der Leine
Hund an der Leine

Warum das Ziehen schlimmer wird

Viele versuchen:

– festzuhalten

– gegenzuhalten

– zu ziehen


So lernt der Hund:

Ziehen an der Leine

– ist normal

– führt zum Erfolg, denn danach gehts ja wieder weiter.


Und das Ziehen an der Leine wird schlimmer.


Redflag Leinenruck

Auf eines solltest du - vor allem, wenn du deinen Hund am Halsband führst - auf jeden Fall komplett verzichten:


Plötzliches schnelles Ziehen an der Leine,

den sogenannten Leinenruck.


Dadurch fügst du deinem Hund Schmerzen zu

und gefährdest seine Gesundheit:

Verletzungen des empfindlichen Kehlkopfes

– Verletzungen der Halswirbelsäule

sind oft die Folgen dieser ebenso unschönen wie nutzlosen Maßnahme.


Leinenführigkeit entsteht anders

Leinenführigkeit entsteht nicht durch Zwang und Kraft.

Sondern durch Verstehen.


Damit aus dem Gegeneinander beim Spaziergang ein Miteinander wird,

muss der Druck raus,

klare Kommunikation & Ruhe rein.


Wie das Laufen an lockerer Leine gelingt? Im Leinenführigkeitskurs für Hunde lernst du, wie entspannt Gassigehen sein kann.




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